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Donnerstag, 10. Dezember 2009

Staatenrating aktualisiert

Die Ratingagentur Fitch hatte die Bonitätsnote Griechenlands von „A-“ auf „BBB+“ gesenkt. Die weiteren Aussichten für die Kreditwürdigkeit des Landes bewerten die Bonitätsprüfer „negativ“.
Heute folgte eine Nachricht der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P), die den Ausblick für die Kreditwürdigkeit von spanischen Staatsanleihen auf "negativ" von bislang "stabil" gesenkt hatte. Das könnte auch zu einer Ratingabstufung Spaniens führen, sofern die dortige Regierung keine "aggressiveren Schritte" unternimmt, fiskalpolitische und außenwirtschaftliche Ungleichgewichte einzudämmen.
Die Ratingagentur Moody`s hatte unlängst davor gewarnt, dass auch Staaten mit Top-Ratings wie Großbritannien und die USA immer näher an den unteren Rand ihres Triple-A Ratings geraten. Noch sei das Spitzenranking allerdings „belastbar“. Nur zur Information, Länder wie Kanada, Deutschland, Frankreich, Schweiz, Neuseeland, Österreich und Luxemburg werden von Moody’s als „resistent“ charakterisiert. Hier muss man sich also keine Sorgen machen.
Moody’s spricht auch den Umstand an, dass auf alle Staaten langfristig zusätzliche Belastungen durch hohe Zinsen hinzukommen. Die ausufernde Staatsverschuldung in allen Ländern ist in Zeiten niedriger Zinsen gut finanzierbar. Aber was passiert, wenn aufgrund von Inflationssorgen die Zinsen anziehen, und die Staaten sich auf einmal einer ständig wachsenden Zinslast gegenübersehen?

Sonntag, 29. November 2009

EU bittet China um Aufwertung des Yuan

Nach den USA bitten nun auch die EU China um mildtätige Gaben.
Ja geht´s denn noch??? Soll damit eigenes wirtschaftspolitisches Versagen kaschiert werden?

Das ist doch im Endergebnis nichts anderes als die Chinesen zu ersuchen einen "Quasi-Protektionismus" zu beginnen.
Würden die USA und die EU Einfuhrzölle einheben hätte das die selbe Wirkungen, wie eine Yuan Aufwertung- die Waren würden teurer und damit kann China schwerer exportieren.
Der einzige Unterschied ist, Zölle und Protektionismus ist in einer Welt der Globalisierung ein "unethisches" Verhalten und verstoßen auch gegen Welthandelsregeln der WTO.

Verwunderlich ist, dass sowohl EU und USA so naiv sind und glauben dass China diese Einmischung in die Währungspolitik in Taten umsetzt.

Die EU und noch mehr die USA haben es sich in den letzten Jahrzehnten selbst gerichtet, billiger billiger und möglichst weit weg produzieren. Unser Wohlstand ist nur die Differenz zwischen diesen Preisunterschieden, also das Ergebnis einer Arbitrage.
Das dieser Zustand aber dazu führte, dass wir mit den Produktionskapazitäten auch die Produktionskompetenz (Know How) verloren haben ist nicht jedermann einsichtig.
Wir haben es zugelassen um des Vorteils eines größeren (temporären) Wohlstandes ein Ungleichgewicht in unseren Märkten entstehen zu lassen.
In Europa sind cirka 6o% und in den USA ca 80% des BIP Dienstleistungen. Das ist viel zu hoch!!!

Was können Europa und USA tun?
Eigentlich wenig, solange die Bürger Waren aus China heimischen Waren gegenüber bevorzugen. Dend damit werden langfristig die Einkommen bei uns immer weiter sinken, soweit, bis man sich auch die Waren aus China nicht mehr leisten kann.
Bloß dann ist unser Wirtschaftsystem derart marode, dass sich zwangsläufig ein regionale, dezentrale kleinteilige Wirtschaft entwickeln muss, aber auf einem tieferen Wohlstandsniveau.

Ein gangbarer Weg ist mittels breit angelegter Informations- und Überzeugungsprogrammen die Menschen in ihren Kaufentscheidungen zu regionalen Produkten hin zu lenken, damit die Einkommen in der Region bleiben und das Geld im "nahen Kreislauf" bleibt.

Freitag, 13. November 2009

Airline Giga-Fusion

British Airways und Iberia einigen sich auf Fusion
Durch den Zusammenschluss würden Synergien von etwa 400 Millionen Euro entstehen, teilte Iberia am Donnerstagabend mit.
Die Briten werden künftig 55 Prozent an dem neuen Konzern halten und die Spanier 45 Prozent.

In 5 Jahren vermutlich wird dan das Ergebnis am Tisch liegen. Nicht 400 mio Eur Synergien sind entstanden sondern 200 mio Eur Mergerverluste - so wie in 75% aller Großmerger auch.

Und wieder haben wir ein Beispiel, dass Großmannssucht und Gigantismus in Form von immer größer, eigentlich das Gegenteil bewirkt. siehe auch -->

Die Unternehmen werden mittlerweile so groß dass "to big to fail" bald nicht mehr gelten kann, weil kein Staat mehr solche Giganten auffangen kann ohne sich selbst sofort zu Grunde zu richten.

Wenn es den Nationen nicht rasch gelingt Fusionen zu unterbinden, und im Gegenteil , als Anti-Trust Maßnahme, Unternehmen zwingen sich zu teilen, um so den Wettbewerb anzukurbeln, dann arbeitet man schon heftig an der nächsten Krise.

Sonntag, 8. November 2009

The City Boys

London ist wieder on top. London ist wieder die größte Finanzmetropole der Welt, nachdem in New York nach der Enron Pleite die Regeln verschärft und die Strafen erhöht wurden, sind viele Leute aus der Finanzbranche an andere Orte übersiedelt. Man geht dorthin wo die weniger Regeln und kaum Strafen zu erwarten sind.
Also auf nach London. Das ist die kurze Geschichte des Wiedererstarkens der Finanzmetropole London. Wobei die "Boys" der Londoner City auf Cayman Islands (Karibik), St.Vincent (Karibik), St. Kitts und Nevis (Karibik), Belize (Karibik), Turks- und Caicosinseln (Karibik), Bremuda (Karibik), Barbados (Karibik),Anguilla (Karibik), Jersey, Guernsey, Isle of Man, Gibraltar, brit. Jungferninseln, als britische Steueroasen zurückgreifen können.
Also bitte bei dieser Auswahl von Gegenden mit starkem britischem Einfluss wird sich doch wohl der eien oder andere geeignete (verschwiegene und steuerfreie) Finanzplatz finden lassen.

Im Herbst 2006 begann der "City Boy" in der Zeitung "The Londonpaper" über die Geschäftspraktiken zu berichten. Anonym natürlich.

Diese Handlungsanleitung hilft zu verstehen was an der Börse passiert und gibt eine Ahnung über die Ausmaße von Praktiken der sogenannten "Investmentbank(st)er".
Man erhält Einsichten was Gerüchte bedeuten können und wie langlebig diese sind.
Egal was wahr dran ist, man muss nur wissen was zu tun ist und wo Sicherheitsnetze zu spannen sind.

Nach diesem Video versteht man auch besser was gemeint ist mit der Börsenweisheit:
Buy on rumors - sell on news...

Dienstag, 3. November 2009

Europas wertvollste Marken

3.11.09
<<-- zum Vergrößern bitte anklicken

Die 16 Branchenleader sind:

Automotive - Mercedes Benz (Deutschland),
Business Services - SAP (Deutschland),
Consumer Goods – Inbev (Belgien),
Durables – Adidas (Deutschland),
Financial Services – Deutsche Bank (Deutschland),
Gaming – Ladbrokes (UK),
Industry – Siemens (Deutschland),
IT & Technology – Nokia (Finnland),
Logistics – Deutsche Post(Deutschland),
Luxury – LVMH Group (Frankreich),
Media & Entertainment – Vivendi (Frankreich),
Pharma, Health & Biotech – Novartis (Schweiz),
Retail – H&M (Schweden),
Telecommunication – Vodafone (U.K.),
Travel & Tourism – TUI (Deutschland),
Utilities – Eon (Deutschland)

Die vier Branchen Konsumgüter, Telekommunikation, Finanzdienstleistungen und Handel repräsentieren mehr als die Hälfte (53,1%) der gesamten Markenwerte Europas.
Im Vergleichzeitraum 2008/2009 verzeichnete das gesamte Sample einen Markenwertrückgang
von 4,7% - Finanzdienstleistungen (-23,5%) und Automotive (-9,6) verbuchten die größte Wertminderung, während Markenunternehmen in den Branchen Konsumgüter (+5,8%), Gebrauchsgüter (+2,2%) und Handel (+0,9%) ihre Markenwerte steigern konnten.

Quelle Eurobrands

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Staaten mit Hochrisiko

EU-Wirtschaftskommissar Joaquín Almunia warnt vor den Gefahren für die langfristige Haushaltsstabilität in 13 der 27 EU-Staaten.

Im Nachhaltigkeitsbericht 2009 ordnet Almunia diese Länder einer Hochrisikogruppe zu, bei der zweifelhaft sei, ob sie langfristig die Kosten ihrer Schulden durch die Staatseinnahmen decken können.
Zu den Hochrisikostaaten zählen demnach die Euro-Mitglieder Spanien, Niederlande, Griechenland, Irland, Slowakei, Slowenien, Malta, Zypern, Großbritannien, Rumänien, Tschechien, Lettland und Litauen.
Die 13 Staaten eint, dass die Defizite und Schuldenstände als Folge der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten weit über die Grenzen des europäischen Stabilitätspakts hinausgeschossen sind.

Die Hochrisikostaaten könnten an den Finanzmärkten bei ihren Staatsanleihen mit Risikoaufschlägen bestraft werden. Irland, Griechenland und Spanien mussten bereits Anfang des Jahres solche Aufschläge bezahlen.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Ferien-/Feiertage Vergleich

Das grosszügigste Ferienregime im weltweiten Vergleich von über 40 Ländern hat Brasilien, das den Angestellten neben 30 Ferientagen elf Feiertage zusichert.

Quelle: Mercer
und hier im Detail:

Mittwoch, 7. Oktober 2009

European Cities Monitor 09


HIGHLIGHTS FROM THE FINDINGS

The leading cities for business
>>London, Paris and Frankfurt remain the top three cities for
business. These three cities have held the top three positions
since the survey started back in 1990. This year London
extends its lead slightly on Paris, although the top two cities
are still comfortably ahead of the nearest challengers.
>> The top five cities remain the same overall, but Barcelona
edges above Brussels into fourth place with an improved
score over the year.
>> Birmingham is the biggest mover this year, rising up the
ranking by seven places to 14th place. The other cities to
move up this year are: Madrid (7th to 6th), Munich (9th to
7th), Milan (13th to 10th), Hamburg (17th to 12th), Rome
(25th to 22nd), Leeds (28th to 24th) and Istanbul (29th
to 27th).
>> A number of cities fell in the overall ranking including:
Amsterdam (6th to 8th), Zurich (10th to 13th), Düsseldorf
(12th to 15th), Manchester (14th to 16th), Dublin (15th to
18th), Prague (19th to 21st) and Budapest (22nd to 26th).
Key factors in deciding where to locate
>> The top four factors remain some way ahead in terms of
their importance, although the order has slightly changed
this year.
>> Easy access to markets, customers or clients replaces availability of quality staff as the most important factor.
These two factors are followed by quality of telecommunications which edges further ahead of
transport links with other cities and internationally.
>> In the current economic climate, it is no surprise that value for money of office space is increasingly significant for occupiers, with 34% of companies regarding the factor as the most important, up from 26%.
>> London remains the top rated city in half of the 12 major rankings, including easy access to markets, transport links with other cities and internationally, ease of travelling
within the city, availability of qualified staff, quality of telecommunications and languages spoken.

>> Bucharest is now perceived to be the least expensive location in terms of the cost of staff, with Istanbul second and Budapest third. Leeds is now joined by Birmingham in first place for value for money of offices, with Warsaw now third.
>> Dublin again comes top for the climate created by government, while both Barcelona and Berlin retain the top position for quality of life and availability of office space respectively. Geneva replaces Oslo as the best city in terms of freedom from pollution.

Impact on business
>> Companies were asked which of a series of factors is most likely to impact on their business over the next ten years.
The performance of the European economy is regarded as having the greatest impact on business over the next ten years. Almost a quarter of all companies feel it is the most influential factor.
>>The credit crunch or availability of corporate finance almost doubles in terms of the number of companies that feel it will have the greatest impact on business over the next ten years, rising from fifth to the second most important factor.
>> As a result, the impact of economic growth of Eastern Europe lessens compared to last year and declining by almost the same amount is the growth of China as markets
for products and services.
>> It has been a tough year for corporates across the region and business sentiment noticeably weakened over the year, with half of companies less positive than a year ago.
Nevertheless, a quarter of respondents are slightly more positive than 12 months ago, as a number of companies start to feel that the worst of the economic difficulties are over.


Company expansion
>> Companies are still expecting to expand across Europe over the next five years, although the numbers are noticeably reduced from last year. Central and Eastern Europe (CEE) remains a popular destination with Warsaw replacing Moscow as the city expected to see the largest influx over this period.
>> Other CEE cities that can expect interest from significant numbers of companies include Bucharest and Budapest.
Of the more established business cities, Paris and London remain the most popular destinations for European expansion.
>> The number of corporates anticipating global expansion is down on 12 months ago. New York can expect the largest influx of companies globally, with Shanghai now the second most popular global destination and São Paulo third. Beijing sees its popularity decline markedly from second place in 2008 to seventh in 2009.

City promotion
>> London, Paris and Barcelona retain their positions as the best known cities in Europe. Brussels and Frankfurt are now tied for fourth place. The proportion of those cities that are known very or fairly well dropped again, with only the top 8 being known very or fairly well by at least half the companies sampled. This highlights the requirement of cities to promote themselves to a greater degree especially in the current difficult economic conditions.
>> Barcelona continues to lead the way in terms of cities promoting themselves, although the gap is closer between the new second placed city, London, which rises from fifth in 2008. Berlin also moves up by three places over the year and is now third. Madrid and Prague fall to fourth and fifth places respectively.


source: Cushman & Wakefield

Dienstag, 6. Oktober 2009

European Payment Report 2009


Montag, 5. Oktober 2009

first come, first serve

Dieses Prinzip gilt häufig in der Telefonannahme von Firmen nicht mehr.
Lässt man Sie regelmässig in der Warteschleife hängen? Dann sind Sie höchstwahrscheinlich kein A-Kunde. Moderne Callcenter können den «Wert» anrufender Kunden erkennen und gewinnbringende Personen bevorzugen.

Klassifizierungen (A,B,C, D)können aber je nach Firma noch ganz andere Auswirkungen haben, mit denen die wenigsten Konsumenten rechnen. Nämlich dann, wenn sie bei einem Unternehmen anrufen, um beispielsweise etwas zu bestellen oder eine Reklamation anzubringen. Denn moderne Firmen-Callcenter haben Zugriff auf alle Kundendaten und erkennen den «Wert» des Anrufenden im Nu.
Die Kunden erfahren von ihrer Klassifizierung nichts.

In Deutschland ist das sogenannte VIP-Routing gang und gäbe.
Unrentable Kunden, die bestellte Waren besonders oft retournieren, landen bei einem Sprachcomputer, während sogenannte Bestkunden direkt mit einem freien Mitarbeitenden verbunden werden. «Für die wichtigsten Kunden ist immer eine Linie frei», schwärmt der Geschäftsführer einer süddeutschen Softwarefirma. Es gelte der Grundsatz: «Die besten Kunden erhalten den besten Service von den besten Mitarbeitern.»

Zwar sind Unternehmen, die Kunden bewerten, gesetzlich verpflichtet, Betroffene von sich aus zu informieren. Doch die wenigsten halten sich daran. Konsumenten bleibt deshalb meist nichts anders übrig, als unter Beilage einer Ausweiskopie eine Datenauskunft über sich selber einzuholen . Dabei können sie sich auch erkundigen, wie hoch ihr «Score» ist und wie er zustande gekommen ist. Die Auskunft muss kostenlos innert 30 Tagen erfolgen.

Mittwoch, 30. September 2009

Konventionelles bevorzugt

Manager in der Krise:
EIU-Studie unter 561 Führungskräften / Management kehrt zurück zu klassischen Change-Methoden / Krise bietet großes Potenzial / Hauptthemen: Kosten- und Personalreduktion


Düsseldorf, 29. September 2009 – Celerant Consulting, die global tätige Change- und Implementierungsberatung mit Fokus auf operationalen Verbesserungen, hat im Rahmen einer internationalen Studie Einstellungen und Umgang von Führungskräften mit Change Management im Jahr der Krise analysiert. Die Untersuchung ist die zweite Welle der jährlichen Erhebung, die im Sommer 2008 ihren Anfang fand.
Die Studie zeigt ganz klar, dass das Management als Reaktion auf die Krise „konventionelle“ Einsparmethoden bevorzugt. So haben 65 Prozent der befragten Führungskräfte ihre Budgets gekürzt, 54 Prozent haben mit Entlassungen und 40 Prozent mit Veränderungen in der Organisationsstruktur auf die Krise reagiert; lediglich 19 Prozent haben beim Verhalten der Mitarbeiter angesetzt.
Auch für die Zukunft erwarten die Firmenlenker weiteren Veränderungsbedarf: Zu den dringensten Themen zählen neben Kostenreduzierungen (66 Prozent) auch die Vorbereitung der Organisation auf zukünftige Herausforderungen (46 Prozent) zu den Schwerpunkten für künftige Change-Initiativen.
Dabei zeigen die Aussagen der Führungskräfte, dass es sich um eine Nachfragekrise handelt, die eine Strukturkrise verdeutlicht. So sagen 59 Prozent der teilnehmenden Unternehmen, die Krise habe Schwächen in der eigenen Organisation aufgedeckt, die sie nun mit Change-Initiativen zu beseitigen suchen. Roswitha Tertea, European Head of Competence & Knowledge bei Celerant und verantwortlich für den deutschen Teil der Studie: „Die Krise bietet den Unternehmen eine gute Möglichkeit die wahren Wissensträger des Unternehmens zu identifizieren, auf diese aufzubauen und die Flexibilität zu steigern. Desweiteren muss diese schwierige Zeit genutzt werden, um verstärkt den Kulturwandel voranzutreiben: der Erfolg des Unternehmens ist mein Erfolg!“

Einige Unternehmen hebeln die Krise ganz handfest für ihren eigenen unternehmerischen Vorteil: So nutzen 66 Prozent die Krise, um Veränderungen durchzusetzen, die sie in einem anderen gesamtwirtschaftlichen Umfeld nicht durchsetzen könnten. Unternehmen sehen demnach die derzeitige Krise als Chance für Formen des betrieblichen Wandels, der sonst kaum zu verwirklichen wäre. Ein Beispiel für solche Change-Initiativen ist die Reduzierung der Mitarbeiterzahlen, die bei 54 Prozent der teilnehmenden Unternehmen stattgefunden hat. Zudem hat sich im Vergleich zu den Vorjahresergebnissen die Zahl der Unternehmen, die auf die Kostenbremse getreten sind, von 52 Prozent auf 65 Prozent erhöht.

Zahl der Change-Initiativen bleibt konstant
Im Rahmen der Erhebung ging es den Forschern auch um die Frage, ob im Krisenjahr mehr oder weniger Change-Initiativen angestoßen wurden: Mehr als die Hälfte der Unternehmen (56 Prozent) haben im vergangenen Jahr drei oder mehr Veränderungs-Initiativen gestartet, im Vergleich zur Vorjahres-Untersuchung (57 Prozent) ist die Zahl damit fast gleich geblieben. Trotz Umsatzrückgängen und geringerer Produktivität bleiben Veränderungsprojekte damit in ihrer Bedeutung für Unternehmen unverändert wichtig.
Roswitha Tertea über die Studie: „Nach wie vor scheitern viele Change-Initiativen und viele Change-Projekte wären wesentlich erfolgreicher, wenn die Anforderungen klarer wären. So fehlen in 29 Prozent der Fälle klar definierte und erreichbare Meilensteine und damit verbunden konkret messbare Ziele. Weitere Gründe für das Scheitern von Change-Projekten sind schlechte Kommunikation (16 Prozent) und damit indirekt zusammenhängender Widerstand von Mitarbeitern (14 Prozent).“ Positiv ist aber zu vermerken, dass man an diesen Gründen arbeiten kann, um so nicht nur mehr Veränderungsprojekte erfolgreich abschließen, sondern damit auch die Profitabilität des Unternehmens verbessern kann.
Roswitha Tertea abschließend: „Angesichts eines Gesamtetats für Change in Deutschland von über 5 Mrd. Euro ist es erschreckend, dass rund vierzig Prozent der Projekte scheitern.
Da man in der Beratung einen Return on Investment von 1 zu 3 zugrunde legt, ergibt das einen gesamtwirtschaftlichen Schaden von 6 Mrd. Euro, der billigend in Kauf genommen wird.“

Quelle Celerant Consulting

Eckdaten der Untersuchung
Die erste Welle der Studie führte Celerant bereits im Jahr 2008 durch. In diesem Jahr wurden im Juli und August 561 Führungskräfte aus Benelux, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Skandinavien und den USA befragt. Knapp die Hälfte der Teilnehmer entstammten aus den Branchen Automobil, Chemie, Energie & Rohstoffe, Manufacturing und Telekommunikation. Die teilnehmenden Unternehmen haben einen Jahresumsatz von mindestens 500 Mio. US-Dollar.

Dienstag, 29. September 2009

Spain tips into depression

Spain is sliding into a full-blown economic depression with unemployment approaching levels not seen since the Second Republic of the 1930s and little chance of recovery until well into the next decade, according to a clutch of reports over recent days.

By Ambrose Evans-Pritchard Published: 10:28PM BST 24 Sep 2009 telegraph.co.uk

The Madrid research group RR de Acuña & Asociados said the collapse of Spain’s building industry will cause the economy to contract for the next three years, with a peak to trough loss of over 11pc of GDP. The grim forecast is starkly at odds with claims by premier Jose Luis Zapatero, who still says Spain’s recession will be milder than elsewhere in Europe.

RR de Acuña said the overhang of unsold properties on the market, or still being built, has reached 1,623,000 . This dwarfs annual demand of 218,000, and will take six or seven years to clear. The group said Spain’s unemployment will peak at around 25pc, comparable to the worst chapter of the Great Depression.

Spanish workers typically receive 50pc to 60pc of their former pay for eighteen months after losing their job. Then the guillotine falls. Spain’s parliament has rushed through a law guaranteeing €420 a month for long-term unemployed, but this will not prevent a social crisis if the slump drags on.

Separately, UBS said unemployment will reach 4.8m and may go as high as 5.4m if the job purge in the service sector gathers pace. There is the growing risk of a „Lost Decade“ akin to Japan’s malaise after the Nikkei bubble.

Roberto Ruiz, the bank’s Spain strategist, said salaries must fall by 10pc in real terms to regain lost competitiveness, replicating the sort of wage squeeze seen in Germany after reunification.

There is no sign yet that either Spanish trade unions or the Zapatero government are ready for such draconian measures. Talks between the unions and Spain’s industry federation (CEOE) broke down in acrimony in July.

Mr Ruiz said the construction sector will shrink from 18pc of GDP at the peak of the boom to around 5pc, making it unlikely that there will be any significant recovery before 2012. Even then growth will be „slow, weak, and fragile“.

The Spanish government can do little to cushion the downturn. „The room for manouvre in fiscal policy has been exhausted,“ said Mr Ruiz.

The rocketing cost of jobless benefits has added 3pc of GDP to the budget deficit. Mr Zapatero has ordered all ministries to cut 8pc of discretionary spending to help plug the gap left by collapsing tax revenues. The axe is likely to fall on research and big projects such as high-speed railways.

The root cause of Spain’s trouble is that it joined monetary union before its economy was ready. EMU halved Spanish interest rates almost overnight. Real rates were minus 2pc for much of this decade. Combined private and corporate debt reached 230pc of GDP, funded by French and German savings.

The credit boom masked a steady decline in productivity over the last decade. Spain’s unit labour costs have risen by about 30pc compared to Germany.

The Bank of Spain made heroic efforts to counter the effects of the bubble by forcing banks to put aside extra reserves, known as dynamic provisioning, but the sheer scale of the problem has washed over the defences.

Spain no longer has the escape valve of devaluation to claw back market share. It cannot resort to emergency monetary stimulus – as Switzerland, Britain, the US, and Japan are doing to prevent the onset of debt deflation. Prices are already falling at a rate of 1.2pc.

Jamie Dannhauser from Lombard Street Research said Spain is bearing the full brunt of the European Central Bank’s restrictive monetary policy, which has caused private sector credit in the eurozone to shrink over the last six months.

The latest ECB data shows that 60pc of Spanish firms have seen access to credit fall so far this year. Most say they have been denied their full request for loans or credit lines.

Mr Dannhauser said Spain faces the same sort of boom-bust headache as Britain. The big difference is that Spain cannot let the exchange rate take the strain. „It is going to be very hard for them to sort this out in a currency union.“

For the time being, an odd calm prevails across the Iberian peninsular. There are no street riots, even though youth unemployment has reached 38pc. It is hard to imagine anything like the bloody uprising by Asturian miners in 1934, the last time so many people were without jobs.

Local communities have started to issue scrip currency known as „moneda social“, based on reflation experiments tried by Austrian cantons in 1932 and more recently by Argentina. Yet few blame the crisis on the effects of the euro. There is a near total backing for EMU, in contrast to France and Germany where a small but vocal minority has never accepted the wisdom of Europe’s one-size-fits-all system.

Membership of the EU and the euro is inextracably linked in Spain’s collective mind to the country’s re-emergence as a modern, dynamic European power after the stultifying isolation of the Franco dictatorship. It would take a major trauma to test that bond.

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Spaniens Immobilienblase platzt: laut nachfolgendem Artikel existieren auf dem Immo-Markt 1.623.000 nicht verkaufte – oder noch im Bau befindliche Immobilien.

Bei aktuell 218.000 verkauften Immobilien pro Jahr würde es 6 – 7 Jahre dauern, bis allein dieser Überhang abgebaut ist…

Freitag, 11. September 2009

Inflationsentwicklung seit 1996














Quelle EZB

Donnerstag, 27. August 2009

Zahlungsmoral Vergleich



Details zu Österreich -->

Donnerstag, 13. August 2009

Sozialismus in der Finanzbranche


Staatshilfe, Boni, fette Gewinne - den Banken gehts wieder prächtig.

Bild: Widmer

Gott sei Dank. Vor weniger als einem Jahr herrschten Panik, Chaos, nackte Angst in den Sitzungszimmern der Welt. Das internationale Finanzsystem war so gut wie tot: Die grössten Banken der Welt liehen einander kein Geld mehr, weil sie sich gegenseitig für bankrott hielten.

Heute gibt es fast nur gute Nachrichten. Die Banken schreiben wieder Milliardengewinne, zahlen wieder Milliarden an ihr Management. Es geht dem So-gut-wie-Toten wieder prächtig. Gott sei Dank.


Erpressung mit Selbstmord -- Der Staat als Helfer -- Vieles bleibt gleich -- Zu gross, zu komplex -- Bankgeschäfte auf Staatskosten -- Supercomputer als einzige Innovation ....mehr im Tagesanzeiger-->

Donnerstag, 9. Juli 2009

Euro gewinnt weltweit an Gewicht

Die Zahlen zeigen, dass das Übergewicht des Dollar sich nur langsam abbaut
9.7.2009 .......Legt man die jeweils aktuellen Wechselkurse zugrunde, ist die Steigerung noch größer, der Anteil des Euro ist nach diesem Berechnungsverfahren von knapp 18 auf 26,5 Prozent gestiegen, während der Anteil des Dollar von 71 auf 64 Prozent gefallen ist.
Allerdings geben die Daten kein exaktes Bild der Wirklichkeit, weil nur etwa zwei Drittel der Notenbanken die Struktur ihrer Devisenreserven dem Internationalen Währungsfonds melden. Zu den Verweigerern soll dem Vernehmen nach auch China gehören.....
Während sich die meisten Veränderungen der Währungsgewichte im vergangenen Jahr langsam vollzogen, gab es eine auffallend starke Bewegung auf dem Markt für Verbriefungen. Unter anderem wegen der großen Verluste mit amerikanischer Kreditverbriefungen sank der Dollar-Anteil , der im Jahr 2006 einen Rekordwert von nahezu 80 Prozent erreicht hatte, im vergangenen Jahr auf gut 40 Prozent. Der Euro überholte den Dollar auf dem Emissionsmarkt für neue Verbriefungen und hat nun einen Anteil von fast 60 Prozent....Auszuf aus FAZ

Mittwoch, 8. Juli 2009

Pharmafirmen verhindern Generika

«Die Hersteller von Originalpräparaten bemühen sich aktiv darum, den Markteintritt von Generika zu verzögern», erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes am Mittwoch.

8.7.2009 Für das Gesundheitswesen bedeute dies unnötige Kosten in Milliardenhöhe. Als erste Konsequenz aus der Untersuchung eröffnete die Kommission ein Kartellverfahren gegen den französischen Pharmakonzern Les Laboratoires Servier und eine Reihe von Generika-Herstellern....«Vergleichsvereinbarungen, die den Markteintritt von Generika beschränken» seien «potenziell wettbewerbswidrig»...
Die Kommission wirft den Originalpräparate-Hersteller überdies vor, sie legten bei Antrag eines Konkurrenten auf Zulassung eines Generikums oft aus rein taktischen Gründen Widerspruch ein. Nur in zwei Prozent der untersuchten Streitfälle hätten sich die Behauptungen der Konzerne, ein Konkurrenzprodukt sei etwa weniger sicher oder wirksam als das eigene, als richtig erwiesen....
Auszüge aus Tagesanzeiger

Montag, 6. Juli 2009

Neu Regeln Einlagensicherung

In der EU hat sich per 30.6. die Einlagensicherung für Spareinlagen (Girokonto, Festgeldkonto, Tagesgeld) erhöht.

Die Europäische Union verlangt von ihren Mitgliedsstaaten nun eine Absicherung von mindestens 50.000 Euro je Sparer, ohne Selbstbeteiligung des Sparers.

Zudem soll die Auszahlung im Falle einer Insolvenz nach spätestens 25 Tagen (davon max. 5 Tage zur Feststellung der Insolvenz) erfolgen.

Vorher war es in den einzelnen Mitgliedsstaaten durchaus unterschiedlich, so wurden in Luxemburg z.B. für den Fall einer Bankenpleite nur 20.000 Euro garantiert (interessant, finden Sie nicht?).

In Deutschland war es bis zum 30.6. so: Die gesetzliche Einlagensicherung umfasste Beträge bis 20.000 Euro, bei einer Selbstbeteiligung von 10%.

Darüber hinaus gab und gibt es die schöne Einrichtung des „privaten Einlagensicherungsfonds der Banken", die zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung greift und erheblich höhere Beträge garantiert.

Geld anlegen nur bei Banken an, welche dem privaten Einlagensicherungsfonds der Banken angehören.

Das gilt ganz besonders dann, wenn Sie mehr als 50.000 Euro auf der hohen Kante haben. Ob eine Bank dazu gehört und wie hoch die konkrete Sicherung im Einzelfall ist (durchaus veschieden!) können Sie leicht via Internet herausfinden: -->>>


Darüber hinaus gibt es in Deutschland und Österreich (befristet bis 31.12.2009) das politische Versprechen, dass der Staat alle Einlagen privater Sparer garantiert.

Und in der Schweiz (für die die EU-Richtlinie naturgemäß nicht gilt) sind Einlagen bis zu 100.000 Fränkli garantiert.

Ein Tipp:

Wer mehr als 50.000 Euro Festgeld anlegen möchten, der teilt den Betrag am besten auf mehrere Institute auf. Und zwar so, dass bei jedem unter der neuen EU-Obergrenze von 50.000 Euro bleiben. Es gibt zwar die unbegrenzte Garantie der deutschen und österreichischen Regierung - aber was tun, wenn es wirklich hart auf hart kommt und diese Garantie mit Bedauern zurückgenommen wird?

Freitag, 3. Juli 2009

Einzelhandelsabsatz im Rückgang


Fast ist der Stand von 2005 erreicht und es sieht nicht nach einer Trendumkehr aus.

<--- Chart zum Vergrößern bitte anklicken

Absatzvolumen im Einzelhandel in der Eurozone um 0,4% gefallen (Mai 2009 gegenüber April 2009)

Rückgang in der EU27 um 0,5%
Im Mai 2009 nahm das Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber April 2009 in der Eurozone2 (EZ16) um 0,4% und in der EU27 um 0,5% ab. Im April stieg der Einzelhandelsindex um 0,1% bzw. 0,3%.
Gegenüber demselben Monat des Vorjahres nahm der Einzelhandelsindex im Mai 2009 in der Eurozone um 3,3% und in der EU27 um 3,1% ab.
Monatliche Veränderungen
Der Absatz von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren stieg im Mai 2009 gegenüber April 2009 in der Eurozone um 0,2%, fiel aber um 0,1% in der EU27. Der Nicht-Nahrungsmittelsektor nahm um 0,6% bzw. 0,7% ab.
Für die Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, erhöhte sich das gesamte Einzelhandelsvolumen in vier Mitgliedstaaten und war in zwölf rückläufig. Die einzigen Zuwächse verzeichneten Lettland (+0,9%), Belgien (+0,6%), Deutschland und Rumänien (je +0,4%), die stärksten Rückgänge Litauen und Österreich (je -1,8%), die Slowakei (-1,7%), Bulgarien, Dänemark und Schweden (je -1,1%).
Jährliche Veränderungen
Der Absatz von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren fiel im Mai 2009 gegenüber Mai 2008 in der Eurozone um 1,7% und in der EU27 um 1,6%.
Der Nicht-Nahrungsmittelsektor nahm um 3,4% bzw. 2,9% ab.
Für die Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, war das gesamte Einzelhandelsvolumen in vierzehn Mitgliedstaaten rückläufig und erhöhte sich nur in Schweden (+2,2%) und Polen (+0,4%). Die stärksten Rückgänge verzeichneten Lettland (-26,4%), Litauen (-19,9%) und Slowenien (-13,4%).
Quelle Eurostat

Donnerstag, 2. Juli 2009

Banken- Betrug durch Mitarbeiter

Wirtschaftskriminalität 2009: Europäische Banken setzen auf Warnhinweise eigener Mitarbeiter

63 Prozent der Finanzunternehmen in Europa verzeichnen Schäden durch Compliance-Verstöße.

2.7.2009 Hamburg - Der Betrug durch eigene Mitarbeiter zählt dabei zu den größten Risiken.

Zwei Drittel der Institute sind bereits Opfer krimineller Handlungen aus den eigenen Reihen geworden. Um diesen Verstößen auf die Spur zu kommen, erweisen sich interne Hinweise als besonders erfolgversprechend. Doch solche Hinweisgebersysteme (Whistle-Blowing) sind nicht einmal in der Hälfte der deutschen Finanzinstitute verankert. Das ist das Ergebnis der Studie "Wirtschaftskriminalität in der Finanzbranche", die von Steria Mummert Consulting erstellt wurde.

Sicherheitsexperten bewerten Whistle-Blowing-Systeme als Kernelement einer erfolgreichen Betrugsprävention. Allerdings sollten die Unternehmen eine Schwachstelle dieser Systeme im Auge behalten: das Risiko für die Hinweisgeber. Denn Mitarbeiter werden sich scheuen, potenzielle Verstöße zu melden, wenn damit eigene Risiken verbunden sind. Aus diesem Grunde ist die Gewähr einer strikten Anonymität oberstes Gebot. Tendenziell vermittelt eine externe Anlaufstelle, wie beispielsweise ein Anwalt, potenziellen Hinweisgebern mehr Sicherheit und Anonymität als interne Stellen. Europäische Banken und Finanzdienstleister haben ihre Whistle-Blowing-Systeme dennoch überwiegend intern organisiert (66 Prozent).

Darüber hinaus kann die Betrugsprävention nur effektiv sein, wenn alle Konzernteile in das Hinweisgebersystem mit einbezogen werden. Das bedeutet vor allem für Unternehmen mit internationalen Verflechtungen eine große Herausforderung. Hier nehmen die deutschen Institute eine Vorreiterrolle in Europa ein. Während 80 Prozent der deutschen Finanzdienstleister neben dem Mutterhaus auch alle Zweigstellen im In- und Ausland in das Whistle-Blowing-System des Konzerns eingebunden haben, sind es im europäischen Durchschnitt nur 63 Prozent.

Dabei greift die überwiegende Mehrheit der Institute auf E-Mail-Kontakte zurück, um relevante Stellen über kriminelle Handlungen in Kenntnis zu setzen (83 Prozent). Eine telefonische Hotline oder der Postweg kommen in jedem zweiten Institut zum Einsatz, eine Meldung via Fax in jedem dritten. Auszug aus Pressetext von Steria Mummert Consulting

Umfrage: Es wurden in den 22 Ländern des geografischen Europa außerhalb Deutschlands die jeweiligen Top-10-Institute auf Basis des Umsatzes befragt