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Sonntag, 28. Juni 2009

"Banken auf juristisch gefährlichem Terrain"

Banken bekommen Geld zu 1 Prozent, doch Bankkunden zahlen für ihre Kredite deutlich mehr:

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat Kreditinstitute ermahnt, die jüngsten Leitzinssenkungen der EZB an Kunden weiterzugeben.

28. Juni 2009, 15:09 Uhr Hamburg Nach Ansicht Aigners bewegen sich Banken, die Leitzinssenkungen nicht weiterreichen, auf "juristisch gefährlichem Terrain"....Seit Oktober 2008 senkte die EZB den Leitzins schrittweise auf inzwischen nur noch 1,0 Prozent. Zudem wurde den europäischen Banken mit der Zuteilung der Rekordsumme von rund 442 Milliarden Euro massiv unter die Arme gegriffen.

Trotz der Maßnahmen, die vor allem eine Kreditklemme verhindern sollen, sind die Zinsen für Raten- oder Dispokredite oft nur minimal gesunken....mehr im Manager Magazin-->

Diese Verhaltensweise der Banken war vorhersehbar. Mich tät nur interessieren welcher Tatbestand in Frage käme? Untreue? Bereicherung?

Schade dass man nicht gleich bei Beginn der Zinssenkungen im Sommer 2008 klar die Rute (Strafandrohung) ins Fenster gestellt hat. Aber wie man weiß haben Banken ein große Lobby und viele Fürsprecher....

Welcher betroffene Kreditnehmer (Privat oder Firma) traut sich gegen seine kreditgebende Bank wegen zu hoch verrechneter Kreditzinsen zu klagen. Die Folgen sind vorhersehbar und nachteilig. Und so ein Kreditnehmer bekommt dann auch bei anderen Banken nicht so schnell einen Kredit. Dazu arbeiten die "Buschtrommeln" zwischen den Banken (Liste unerwünschter Kunden usw.) sehr präzise.

Und wenn die Arbeiterkammer dann in einem Präsedenzfall einspringt, dann geht es so aus wie bei den seit 1.1.1994 zu niedrig verrechneten Sparzinsen an Sparer- Ein Vergleich als Ergebnis, bei dem die Banken offiziel "mea culpa" jammern und Besserung geloben aber bei der Abwicklung nach den vereinbarten Regeln jedem Sparer etliche Prügel zwischen die Füße werfen bis man entnervt aufgibt. Das ist die Geisteshaltung mit der man bei Banken rechnen muss.

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