Der Buchhaltungsstandard IFRS ist für KMU immer weniger geeignet
26.06.2009 In den vergangenen 15 Jahren hat sich das frühere Buchhaltungs-Regelwerk IAS immer stärker dem Standard von US GAAP angepasst. Während die IAS-Regeln damals auch für ein kleines und mittleres Unternehmen (KMU) durchaus handhabbar waren, erfordern die heutigen IFRS-Regeln einen ungleich höheren Aufwand....viele Details in der Bilanzierung kosten viel Geld und bringen für das Unternehmen wenig....Die immer detaillierteren Offenlegungsvorschriften nach IFRS können bei KMU leicht dazu führen, dass immer mehr Details offenzulegen sind, die die unternehmerische Intimsphäre oder den Bereich von berechtigten Geschäftsgeheimnissen tangieren. Solche Details sollte gerade ein KMU seinen Kunden, Konkurrenten und Lieferanten besser nicht bekanntgeben.....mehr in NZZ-->--------
Die Auswirkungen der Mark-to market Regel hat in den letzten Jahren zu teilweise exorbitanten Zuschreibungen geführt, die als Gewinne ausgewiesen werden mussten. Dafür wurde Steuer bezahlt ohne, dass dem Untenehmen Liquidität über den Verkauf seiner Erzeugnisse zugeführt wurde....
Die eine oder andere IFRS Regel wird möglicherweise zu mehr Irritation über die Unternehmenssteuerung als zur einer erhöhten Informationstransparenz führen.
IFRS bei KMU verwenden, heißt mit Smoking-Schuhen in die Berge klettern gehen. Das kann nur schief gehen und fatal enden.

Zuschreibung lt. IFRS haben keinen Einfluss auf die Steuerbemessung, die basiert auf steuerlichen Ergebnissen, also Steuerrecht + Maßssgeblichkeit der Handelsbilanz
AntwortenLöschenGünter Hendrich
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