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Mittwoch, 14. Oktober 2009

Staaten mit Hochrisiko

EU-Wirtschaftskommissar Joaquín Almunia warnt vor den Gefahren für die langfristige Haushaltsstabilität in 13 der 27 EU-Staaten.

Im Nachhaltigkeitsbericht 2009 ordnet Almunia diese Länder einer Hochrisikogruppe zu, bei der zweifelhaft sei, ob sie langfristig die Kosten ihrer Schulden durch die Staatseinnahmen decken können.
Zu den Hochrisikostaaten zählen demnach die Euro-Mitglieder Spanien, Niederlande, Griechenland, Irland, Slowakei, Slowenien, Malta, Zypern, Großbritannien, Rumänien, Tschechien, Lettland und Litauen.
Die 13 Staaten eint, dass die Defizite und Schuldenstände als Folge der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten weit über die Grenzen des europäischen Stabilitätspakts hinausgeschossen sind.

Die Hochrisikostaaten könnten an den Finanzmärkten bei ihren Staatsanleihen mit Risikoaufschlägen bestraft werden. Irland, Griechenland und Spanien mussten bereits Anfang des Jahres solche Aufschläge bezahlen.

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